Aus dem Wettbewerb geboren: Wie ein Mann Adidas zum Start verhalf

Bayern, Deutschland.  

Wenn das nicht auf einen bekannten Code trifft, raten Sie mal, womit es zu tun haben könnte. Der Ort ist sehr sportbegeistert und wird dank einem seiner Nachkommen für immer mit dem Sport verbunden sein. Es ist bereits ein Teil der Geschichte.  

Werfen Sie einen Blick darauf, was Adidas zu einem Begriff gemacht hat und wie der Name mit Deutschland verbunden ist.  

Vom Waschraum  

Anfang des 20. Jahrhunderts begann ein Mann namens Adi Dassler damit, Schuhe zu entwerfen, indem er den Waschraum seiner Mutter als Arbeitsplatz nutzte. Frühe Entwürfe wurden entwickelt und er beschloss 1924 an die Börse zu gehen. Unter dem Namen „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ wollte er die besten Schuhe herstellen. Einige seiner ersten Kunden waren (indirekt) Lina Radke und Jesse Owens.  

Eine Nachkriegswirtschaft 

Der Krieg unterbrach eine für Dassler blühende Industrie. Als es vorbei war, startete der damals 49-Jährige 1949 von Grund auf neu. Diesmal jedoch unter einem anderen Namen: Adi Dassler adidas Sportschuhfabrik. Mit nur 47 Mitarbeitern produzierte er den ersten Schuh mit dem ikonischen 3-Streifen-Design.  

‘Impossible is Nothing’ 

Marketing ist alles und Adi Dassler hat das erkannt. Im Laufe der Jahre entwickelte Adidas originelle und schlagkräftige Slogans, die jeweils einzigartig für den Adidas-Sportler waren. Allerdings erfand er seinen bekanntesten Slogan -‚Impossible is Nothing‘ – nachdem er ihn (angeblich) einem Zitat von Muhammad Ali, entnommen hatte.  

Die Originals Serie 

Ohne seine innovativen Designs wäre Adidas nicht das, was es heute ist. In den 90er Jahren eroberte Adidas mit der „Originals“-Serie sowie der Run DMC-Schuhserie die Popkultur im Sturm. Doch Adidas wird für immer für seine Beckenbauer-Schuhserie bekannt sein. Inspiriert wurde die Serie vom deutschen Fußballgiganten Franz Beckenbauer, besser bekannt als ‚Der Kaiser‘.  

Die Zukunft – und darüber hinaus 

Mit dem Tod von Horst Dassler im Jahr 1987 hörte Adidas auf, ein Familienunternehmen zu bleiben. Allerdings ist es gelungen, die Traditionen der Familie hinter dem Namen aufrechtzuerhalten. Die wichtigsten Sponsoren waren im Überfluss vorhanden; Adidas war schon immer für den Fußballsport, und die meisten Fußbälle der Weltmeisterschaft wurden von ihnen hergestellt. Dazu gehörten auch Patenschaften für Sportler wie David Beckham, Lionel Messi und James Harden sowie Akquisitionen von Unternehmen wie Reebok und Taylormade.  

Bis heute setzt Adidas seine Suche nach Exzellenz fort – entweder durch Sportler oder durch Sponsoring. Für das einst familiengeführte Unternehmen sieht die Zukunft rosig aus.  

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